Online-Unterricht

1.  Wie funktionert Online-Unterricht?

2. Privatsphäre beim Online-Unterricht

3. Technischen Voraussetzungen und Geräte

4. APPs & Software

5. Staatlicher "Laptop Zuschuss"

 

WIE FUNKTIONIERT ONLINE-UNTERRICHT?
 

                                    
 

 

 

 

 

Es gilt also zu unterscheiden, für welche SchülerInnen Online-Einzelunterricht sinnvoll ist und für welche eher nicht. Obwohl, in vielen fortschrittlichen Ländern der Welt der Schulunterricht in der Grundschule schon stark digitalisiert ist, sollte man in Deutschland davon absehen den Online-Unterricht für Grundschüler - also Klassenstufen 1 bis 4 - anzuwenden. Sicherlich gibt es auch hier im Einzelfall Ausnahmen. Der Grund ist die Verspieltheit der jungen SchülerInnen und die oft noch im Elternhaus nicht vermittelte technische Affinität.



                                        


 

 

 

Professioneller Online-Einzelunterricht, wie er im EduTreff - Deinem Ort für Bildung - angeboten wird, basiert auf den folgenden Aspekten:

Ein erfahrener Lerncoach / Lehrer führt den Unterricht durch. Obwohl zwar einfache Hausaufgabenbegleitung von vielen Mitmenschen geleistet werden kann, muss hier darauf geachtet werden, dass der Lerncoach ein Fachwissen weit höher als den Anforderungsgrad der Schulform der SchülerIn nachweisen kann.

Das beide Seiten vor oder während des Online-Unterrichtes die Unterrichtsmaterialien austauschen / vergleichen können oder ggf. die gleichen Lehrmaterialien vor Ort haben. Wir vom EduTreff haben die gängigen Schulbücher für alle Jahrgänge und Schulformen fast vollständig vorrätig, damit unsere Lerncoaches jederzeit alles notwendige Unterrichtsmaterial vorliegen haben.

                                       


                                         




 

EIN WORT ZUR PRIVATSPHÄRE BEIM ONLINE-UNTERRICHT
 

 

 

 

 

 

 

Sollte man ein einfaches Smartphone verwenden, so tut es auch eine neutrale Wand, eine Tür oder einfach ein Lacken/Decke als Hintergrund. Das für den Zeitraum des Online-Unterrichts, genauso wie für normale Hausaufgabenzeiten, der häusliche Geräuschpegel so niedrig ist, dass die SchülerInnen nicht beim Lernen behindert werden sollte selbstverständlichsein. Schlager-, Rap- und Punk-Musik genauso wie das laute Gespräch von Balkon zu Balkon sollte dann erst wieder nach dem Unterricht ausgelebt werden.

Die Daten, die für den Online-Unterricht benötigt werden, sind Namen, Rufnummern, E-Mail Anschriften und Rechnungsanschriften. Die Nutzung und Verwaltung unterliegt dem Datenschutzgesetzt und ist beim EduTreff vertraglich geregelt (siehe Datenschutz). Bild- oder Filmaufzeichnungen werden nur aufgezeichnet, wenn sie für den Unterricht relevant sind und danach sofort wieder gelöscht. Immerhin haben auch die Speichermedien der EduTreff UG nur begrenzte Speicherkapazitäten und werden für den laufenden Unterricht benötigt. Was Dritte (z.B. Anbieter von Online-Portalen und VoIP-Diensten) aufzeichnen und wie diese Daten genutzt werden können wir nicht abschätzen und dafür können wir keine Verantwortung übernehmen.

WELCHE TECHNISCHEN VORAUSSETZUNGEN BENÖTIGE ICH?

Häufig findet man besonders in den sozialen Medien Kommentare von Eltern und Lehrern, dass der Online-Unterricht in ländlichen Regionen nicht möglich ist. Die leider sehr schlechte Dateninfrastruktur Mecklenburg-Vorpommerns wird hier als Begründung angegeben. Obwohl dies zwar eine traurige Tatsache ist, wird oft missverstanden, wie wenig an Dateninfrastruktur eigentlich für einen einfachen und wirklungsvollen Online-Unterricht benötigt wird. Auch hat die Erfahrung gezeigt, dass (fast) jede Familie für einen dringend benötigten Online-Nachhilfeunterricht Wege findet die evtl. schlechte Dateninfrastruktur zu umschiffen. So gehen Kinder gerne mal zu Verwandten und erhalten dort Zugang zu einem "besseren Internet". Eine andere Tatsache ist auch, dass eine zusätzliche mobile Datenverbindung in der heutigen Zeit nicht viel mehr im Monat kostet als der einmalige Besuch bei einer der einschlägigen Fastfood-Ketten.

Neben der Internetverbindung benötigt man ein Internetendgerät. Dazu zählen die meisten PCs, Laptops, Tablets und Smartphones. Das kein einziges solcher Geräte in einem Haushalt auffindbar ist, kann nur noch in sehr seltenen Fällen angenommen werden. In den meisten Fällen findet man alle notwendigen technischen Geräte in Hülle und Fülle vor und ist sich gar nicht darüber im klaren, dass diese für das Online-Lernen angewendet werden können.

WAS FÜR GERÄTE KÖNNEN GENUTZT WERDEN?

 

 

 

 

 


 

Bei PCs und Notebooks gibt es manchmal noch die Einschränkung, dass ältere Modelle über keine WebCam, Mikrofon oder Lautsprecher verfügen. Dem kann durch eine einmalige Investition von unter 50€ meist geholfen werden. Dann kann auch der alte PC bei Oma in der Wohnzimmerecke wieder für etwas gutem verwendet werden.

Ein Drucker/Scanner wird in den allermeisten Fällen nicht benötigt. Zum einen können Bilder von Bildschirminhalten per Handy gemacht werden, zum anderen sollen die SchülerInnen noch immer Notizen und Tafelbilder schriftlich in ihre Unterlagen übernehmen.

Viele Schulen verlangen inzwischen, dass die SchülerInnen Tablets, meist von der Firma Apple, für den Unterricht anschaffen. Tablets von anderen Herstellern funktionieren aber genauso gut.

Sollte ein Haushalt sich dazu entscheiden, für den Nachhilfeunterricht einen Lehrcomputer anzuschaffen, so ist der seit 2013 immer weiter entwickelte Einplatinencomputer Raspberry Pi ein guter und kostengünstiger Einstieg. (In Kürze bieten wir Ihnen einen Online Lehrgang zum Raspberry Pi via Google Classroom an).

 

WELCHE APPs & SOFTWARE WERDEN VERWENDET?
 

 

 

 

 


 

Das VoIP Programm "Skype" gibt es schon sehr lange und man kann es über Smartphone genauso wie auf dem Table oder dem PC/Notebook verwenden. Besonders toll ist hier, dass man sich einen virtuellen Hintergrund schaffen kann, so dass keiner in die Wohnstube schauen muss. Auch kann man diverse Dokumente, wie z.B. Bilder, Textdateien oder kurze Filmchen, neben dem Gespräch teilen. Es gibt auch einen Chat Teil zum Tippen von Aufgaben.

Die vor der Corona Krise in Europa weniger bekannte amerikanische Meeting-Plattform "
Zoom" hat heute auch ihren Weg in die Klassenzimmer gefunden. Zoom ist ähnlich wie Skype. Allerdings funktionieren Meetings nur für 40 Minuten am Stück. Dafür gibt es tolle Funktionalitäten, wie z.B. das virtuelle Whiteboard und die Verwendung von mehreren Geräten auf Seiten der Lehrkraft. So kann der Lerncoach ein Gerät für die persönliche Kommunikation nutzen, für den Blick auf das Tafelbild oder für eine Präsentation von Tafelbildern. Gleichzeitig kann ein Tablet genutzt werden, um mit dem SchülIn ein gemeinsames Whiteboard zu nutzen. Die SchülerIn kann alles auf einmal auf einem Tablet sehen und bearbeiten.

Es gibt noch weitere Meeting Plattformen von denen hier nur noch das Google Werkzeug "
Google Meet"  genannt werden soll. Auch Google Meet ist kostenfrei nutzbar und wird gerne beim Online-Unterricht per Raspberry Pi verwendet. Der Vorteil hier ist, dass Google Meet ein Teil des Google Apps Packetes ist und somit auf die Resourcen des ganzen Packetes (z.B. Cloud-Anbindung, Kalender und E-Mail) zurückgreifen kann.

Grundsätzlich gibt es genügend kostenfreie Wege um Online-Unterricht zu gestalten. Das verringert die Kosten für den Nachhilfeunterricht im Vergleich zu den grossen kommerziellen Nachhilfeinstituten in Deutschland, wo die Qualität der Aushilfskräfte dem Wissen, der fachlichen Kapazität und dem Willen zum Helfen unseren EduTreff Mitarbeitern weit hinterher hinkt.


WANN KOMMT DER "LAPTOP ZUSCHUSS" FÜR DEN ONLINE-UNTERRICHT?
 

Mehr Informationen hierzu findet man zum Beispiel auf den Internetseiten des Landkreises MSE.

Was ist denn jetzt mit der von der Bundesregierung angekündigten einmaligen Förderung über 150€ pro Haushalt für digitale Lehrmittel. Dieser als in den Medien auch als "
Laptop-Zuschuss" beschriebener Zuschuss, wird in Mecklenburg-Vorpommern immer noch im Bildungsministerium und bei den Schulträgern der Landkreise diskutiert. Denn die Umsetzung ist noch nicht klar. Es wird sicherlich nicht so sein, dass die sozial benachteiligten Elternhäuse eine einmalige Zahlung erhalten, da nicht klar ist, wie dieser genutzt wird. Eher werden die Schulträger eine Lösung anstreben in der die Schulen, nach Antrag der Eltern, den Kindern Leihgeräte zur Verfügung stellen würden. Da aber die Umsetzung noch nicht entschieden ist, kann man nicht davon ausgehen, dass es diese Förderung noch im laufenden Schuljahr geben wird.


 

 
 
 
 
 

   Grundsätzlich kann man diese Frage so beantworten:

   "Online-Einzelunterricht funktioniert in den meisten Fällen sehr gut."

Für SchülerInnen der Jahrgangsstufen 5 bis 8 ist es hilfreich, wenn die Eltern oder ältere Geschwister den SchülerInnen am Anfang zum Einrichten der verwendeten Technik und  Apps/Software zur Seite stehen und während des Unterrichts anfangs in der Nähe bleiben. Dabei  muss für diese SchülerInnen keine eigene Technik im Haushalt sein. Häufig funktioniert das Gerät eines Familienangehörgen gut.

Der Unterricht wird wie im normalen Präsenzunterricht an der Tafel durchgeführt. Dabei gibt es

beim Online-Unterricht noch einige Vorteile zur klassischen Tafel / Whiteboard. Neben der Tafel kann haüfig ein gemeinsames digitales Whiteboard oder es können digitale Lehrwerkzeuge  verwendet werden. Die gemeinsame Erarbeitung von Tafelbildern und Lerninhalten ist also gewährleistet.

Die Erfahrung zeigt, dass die SchülerInnen beim Online-Unterricht wesentlich aktiver und konzentrierter mitarbeiten, als häufig im Präsenzunterricht. Das Verwenden von jugend-gerechten Emojis lässt häufig detailiertere Rückmeldungen zu, als das höfliche "geht so" von Seiten der SchülerIn. Ein digitales Lob oder kritische Rückmeldung per digitalen Zeichen wird von Seiten der SchülerIn weitaus höher eingeschätzt als eine verbale Rückmeldung. Dieser gesellschaftliche Wandel im digitalen Zeitalter kann beim Online-Unterricht besser verwendet werden als beim klassischen Präsenzunterricht.

In den Medien wurden schon des öfteren lustige Geschichten zu Vorfällen während des Online-

Unterrichtes berichtet. So kann ja die Lehrkraft in das Kinderzimmer oder die Wohnstube der Familie schauen. Wenn dort Papa oder Mutti gerade "ungekämmt" im Hintergrund zu sehen ist, dann wird das oft als peinlich aufgenommen. Das muss nicht sein und braucht nicht zu passieren. Viele der technischen Lösungen für den Online-Unterricht bieten schon virtuelle 

Hintergründe an.

Die Frage ist eher, welches Gerät benötige ich für welchen Online-Lernanspruch! Viele Smartphones können über ein einfaches Adapterkabel an einen gängigen Fernseher mit VGA /

DVi / HDMI Eingang angeschlossen werden. Damit vergrößert sich der Bildschirm so, dass fast jeder ein Tafelbild bequem lesen kann. Die Smartphone-Kameras sind heute so gut, dass diese in keinem Fall eine Einschränkung darstellen.

Je nachdem was für Technik von Seiten des Schülers gewählt wird, passen wir die zum  Online-Unterricht zu nutzenden APPs oder Software an. So ist am häufigsten bei der Nutzung von Smartphones die bei den Kindern beliebte App "WhatsApp" verwendet. Die SchülerInnen kennen sich damit hervorragend aus und nutzen diese recht gerne.

Nun eigentlich gibt es keine direkte Förderung für den Online-Unterricht. Allerdings gibt es eine Förderung von jeweils 150€ pro Schuljahr für Schulmaterial (100 € zum 01. August und 50 € zum 01. Februar des Jahres). Mit diesem Geld können Familien mit Förderanspruch die Schulmaterialen für Ihr Kind anschaffen. Zusätzlich wird monatlich mit 15 € die Teilnahme an einer Aktivität in der Gemeinschaft gefördert. Die Computerkurse beim EduTreff fallen hierunter und können als Online-Aktivität in der Gemeinschaft abgerechnet werden.

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  Aktualisiert am 10.08.2020